Das Grüne Bündnis (GB) begrüsst die Hauptstossrichtung des Teilverkehrsplans des Stadtteils Breitenrain-Lorraine, fordert aber im Rahmen der Mitwirkung noch vermehrt Massnahmen, die zu einer Verkehrsverminderung in den Quartieren führen.
Das Grüne Bündnis (GB) begrüsst und unterstützt die Zielsetzungen der vorliegenden Verkehrsplanung für die Quartiere Breitenrain und Lorraine. Als positiv erachtet werden insbesondere die Koordination mit anderen Verkehrsplanungen, die prominente Erwähnung des Fuss- und Veloverkehrs sowie die angestrebte hohe Verkehrssicherheit.
Das GB bemängelt jedoch die starke Fokussierung des Teilverkehrsplans auf den motorisierten Individualverkehr und vermisst eine Gesamtplanung des Verkehrs im Stadtteil V, die den Langsamverkehr konzeptionell mit einschliessen würde. Weiter bedauert das GB, dass im Teilverkehrsplan keine Parkraumplanung vorgesehen ist. Die Verkehrsplanung verpasst damit eine Chance, den MIV zu reduzieren, denn der Suchverkehr macht einen beträchtlichen Anteil des Verkehrs in den Quartieren aus.
Das GB schlägt verschiedene Massnahmen, welche zu einer Verkehrsverminderung in den Quartieren führen, vor: Die Einführung von Tempo 30 auf dem gesamten Übergangsnetz (hauptsächlich Stauffacher-, Rodtmatt- und Moserstrasse), die Umgestaltung der Quartierzellen in Begegnungszonen mit Tempo 20, eine Parkraumplanung mit einer Reduktion der Parkplätze sowie die Sperrung einzelner Strassenabschnitte (Herzogstrasse und Einfahrt Breitenrainstrasse vom Breitenrainplatz her). Zudem ist das GB der Meinung, dass Nachtsperren im Quartier ein wirksames Mittel sind, um die Lärmbelastung zu mindern, insbesondere am exponierten Viktoriarain.
Die ausführliche GB-Stellungnahme finden Sie hier.
