Grünes Bündnis Stadt Bern

Franziska Teuscher


Ich wurde am 7. März 1958 in Bern geboren. Meine Heimatorte sind Erlenbach im Simmental und Bern.

Die obligatorische Schulzeit absolvierte ich in Bern. Später studierte ich Biologie an der Universität Bern und Umweltwissenschaften an der Universität Zürich. Ich arbeitete dann in lokalen und regionalen Landschaftsplanungen mit. Dadurch lernte ich viele Gemeinden im Kanton Bern näher kennen. Es folgten der Aufbau eines Bioladens in Biel und die wissenschaftliche Mitarbeit an der Universität Neuenburg.

Danach arbeitete ich als Expertin im Bereich Auenschutz für das private Planungs- und Beratungsbüro "naturaqua". Zusammen mit meinem Kollegen aus Yverdon bauten wir die Auenberatungsstelle im Auftrag des Bundes auf. Dank der Auen lernte ich wunderschöne Ecken des Kantons Bern und der Schweiz kennen. Ich schätzte es, konkreten Natur- und Landschaftsschutz zu betreiben. Im Gespräch mit den Gemeindebehörden, den betroffenen Grundeigentümern, Waldbesitzern und Landwirten erarbeiteten wir gemeinsam Lösungen, die sowohl dem Naturschutz wie auch den Nutzungsansprüchen der Beteiligten gerecht wurden. Als Mitinhaberin, später Verwaltungsratspräsidentin, von „naturaqua“ kenne ich auch die Realität von kleinen und mittleren Unternehmen. 

In dieser zeit kamen meine beiden Kinder Selina (1994) und Julian (1997) zur Welt. 

Von 2000 bis 2002 arbeitete ich als Gleichstellungsbeauftragte bei der Gewerkschaft GBI (Gewerkschaft Bau und Industrie). Im Sommer 2003 wurde ich als erste Frau Zentralpräsidentin des Verkehrs-Club Schweiz (VCS).

 Meine Parlamentserfahrung geht auf das Jahr 1988 zurück. Damals wurde ich völlig überraschend in den Stadtrat gewählt. 1990 wechselte ich in den grossen Rat.

  Seit 1995 bin ich für das Grüne Bündnis im Nationalrat. Zur Zeit bin ich Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen und der Kommission für Gesundheit und soziale Sicherheit. Davor (von meiner Wahl bis 2003) vertrat ich die Grünen in der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie. 

Mehr zu Franziska Teuscher auf ihrer Webseite:

www.franziskateuscher.ch

 

Therese Frösch


Mein beruflicher und politischer Werdegang lässt sich in vier Jahrzehnte und in fünf unterschiedliche, aber thematisch eng zusammenhängende Tätigkeiten aufgliedern:
Politik auf Bundesebene: Am 19. Oktober 2003 wurde ich zu meiner grossen Überraschung in den Nationalrat gewählt, wo ich seither die Grünen in der Finanzkommission sowie in der beratenden Kommission für Entwicklungszusammenarbeit vertrete. Im Herbst 2005 hat mich die Grüne Bundeshausfraktion zu ihrer Präsidentin gewählt. Seither bin ich Mitglied der Geschäftsleitung der Grünen Schweiz und als Fraktionspräsidentin Mitglied des Büros des Nationalrats.
Weitere regelmässige Aktivitäten ausserhalb des Nationalrates:

    * Verwaltungsratspräsidentin DOMICIL BERN
    * Stiftungsratsmitglied Contact Netz Bern
    * Während eineinhalb Jahren war ich Präsidentin des Initiativkomitees «Für eine soziale Einheitskasse», welche am 11. März 2007 verworfen wurde. Nun heisst es aber: Versprechen einlösen!
    * Daneben bin ich Mitglied zahlreicher Organisationen im Umwelt-, Drittwelt-, Sozial- und Gleichstellungsbereich.

Die Zeit als Gemeinderätin:  Am 6. Dezember 1992 wurde erstmals in der Geschichte der Stadt Bern eine Rot-Grün-Mitte-Regierung gewählt. Ich erlangte auf Anhieb einen Regierungssitz. Während zehneinhalb Jahren war ich Finanzdirektorin, danach während weiteren eineinhalb Jahren Sozialdirektorin.

Institutionelle Politik:  Mitte der achtziger Jahre wurde ich als feministische linke Gewerkschafterin in einer Kampfwahl zur geschäftsleitenden Sekretärin des VPOD Bern/Kanton gewählt. Mit der national viel beachteten Spitalbewegung gelang es uns, im Kanton Bern die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals in Spitälern und Heimen zügig zu verbessern. Die Gewerkschaft VPOD Bern/Kanton erstarkte durch beträchtlichen Mitgliederzuwachs v.a. von Frauen und wurde Hauptarchitektin des nationalen Frauenstreiktages in Bern am 14. Juni 1991. 1987 wurde das «Grüne Bündnis» aus der Taufe gehoben, ein Zusammenschluss aus linksgrünen Parteien, Frauen- und Gewerkschaftsbewegten. Ich war Gründungsmitglied.
Soziales Engagement:  Ende 1977 zurück in der Schweiz, arbeitete ich acht Jahre lang als Sozialarbeiterin - zuerst für die Flüchtlingshilfe des Christlichen Friedensdienstes, danach mit krebskranken Menschen im Inselspital. Die Freizeit widmete ich weitgehend der Politik, insbesondere dem Aufbau einer nationalen und lokalen starken Frauenbewegung (VPOD Frauenforum Bern). Daneben engagierte ich mich mit viel Zeit und Kraft im Schweizerischen Unterstützungskomitee für Eritrea (Afrika).
Die Anfänge:  Mein Interesse an Politik wurde während der 68iger Bewegung im Gymnasium und in der Ausbildung zur Sozialarbeiterin geweckt. Die institutionelle Politik interessierte mich damals kaum. Ich marschierte an Ostermärschen mit, sammelte Unterschriften für eine Volkspensionskasse und engagierte mich für Chancengleichheit, Mutterschaftsschutz, Entwicklungshilfe und gegen Fremdenfeindlichkeit.
Das Diplom in der Hand reiste ich nach Afrika, wo ich im Norden Kameruns zuerst in einem Entwicklungshilfe-Projekt mitarbeitete und danach als Sekretärin bei der UNO in Niamey (Hauptstadt von Niger).

Mehr zu Therese Frösch auf ihrer Webseite:

http://www.theresefroesch.ch

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