Nationale Ebene
Eidgenössische Wahlen 2003
Die Grünen Schweiz freuen sich über den Erfolg bei den nationalen Wahlen. Noch bedeutsamer als die vier zusätzlichen Sitzgewinne ist der WählerInnenanteil von 7,7%. Das ist das beste je erzielte Ergebnis.
Als Ziel für diese Wahlen haben die Grünen Schweiz bereits im Januar 2003 zwei bis vier Sitzgewinne angegeben. Jetzt sind es vier Sitze. In den Kantonen Waadt und Bern sind weitere Sitzgewinne nur knapp verpasst worden. Mit 13 Sitzen sind die Grünen wieder fast so stark wie 1991, als sie mit 14 Sitzen in den Nationalrat einzogen. Der Stimmenanteil ist gegenüber 1991 sogar deutlich von 6.1 auf 7.7 Prozenten gestiegen.
Auch dort, wo die Grünen keinen (zusätzlichen) Sitz gemacht haben, haben sie prozentual zum Teil kräftig zugelegt. Dieses hervorragende Resultate verdanken die Grünen
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einem klaren Profil als ökologisch konsequente, sozial engagierte und global solidarische Kraft,
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profilierten und engagierten Grünen, die in kantonalen und kommunalen Exekutiven, in Parlamenten und durch ihre Arbeit an der Basis zeigen, dass auf sie für ökologische und soziale Anliegen Verlass ist,
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vielen jungen Grünen, die durch ihre Teilnahme an den Wahlen zum Ausdruck gebracht haben, dass grüne Politik zukunftsfähig ist und
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dem heissen Sommer 2003, der in Erinnerung gerufen hat, dass Umweltfragen nicht dadurch verschwinden, dass man sie verdrängt.
Das gute Resultat motiviert die Grünen Schweiz, sich weiterhin für eine ökologische, soziale und weltweit solidarische Schweiz zu engagieren. Sie werden dies im Nationalrat und ausserhalb des Parlamentes weiterhin bewegt und engagiert tun.
Ob die Grünen im Dezember auch eine Kandidatin für den Bundesrat vorschlagen, werden Fraktion und Vorstand in den kommenden Wochen festlegen. Entscheidend ist dabei, ob es gelingt, den Bundesrat auf ein Regierungsprogramm zu verpflichten, das eine innovative, soziale und ökologische Entwicklung festschreibt.
Hubert Zurkinden, GPS-Generalsekretär

