Grünes Bündnis Stadt Bern

Tue 15.06.2004

Qualität statt Quantität beim Wohnungsbau

Das Grüne Bündnis unterstützt die Ziele und Massnahmen für eine aktive Wohnpolitik, welche die überparteiliche Gruppe "Wohnen" vorgestellt hat. Die Massnahmen decken sich grösstenteils mit der umfassenden "Wohnstrategie des Grünen Bündnis", welche das GB Ende Februar den Medien vorgestellt hat (siehe: Die Wohnbaustrategie des Grünen Bündnis Bern.pdf). Die quantitative Zielsetzung (+2000 neue Wohnungen bis 2008) erachtet das GB hingegen als zu ehrgeizig. Es muss nicht nur die Quantität des neuen Wohnraums, sondern insbesondere die Qualität, die ökologische Verträglichkeit und Nachhaltigkeit und der Preis des neuen Wohnangebotes in den Vordergrund gerückt werden. Die Quantitätsziele der überparteilichen Gruppe wirken umso realitätsfremder, als dass gerade die FDP der Viererfeld-Überbauung eine Abfuhr erteilt hat. Diese wäre sicher ein wesentlicher Bestandteil zum Gelingen der gemeinsamen Plattform gewesen. Das Grüne Bündnis empfiehlt deshalb der SP und der GFL, nicht nur auf eine Allianz mit der FDP zu setzen. Das geforderte autofreie Wohnen steht mit diesem Partner auf mehr als wackeligen Beinen. Nur ein Abstützung auf RGM bringt hier verlässliche Mehrheiten. 

Jacqueline Morgenegg, gb.sekretärin

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