Die Installation einer Eisfläche für ein einmaliges Hockeyspiel ist ein ökologischer Unsinn
Das GB hat mit Befremden vom Plan Kenntnis genommen, dass am 14. Januar 2007 im Fussballstadion Stade de Suisse das NLA-Eishockey-Spiel SCL Tigers gegen SC Bern ausgetragen werden soll.
Die Installation einer Eisfläche mit einer Grösse von 1’800 m2 für ein Spiel von drei mal 20 Minuten ist ein ökologischer Unsinn. Im Kanton Bern gibt es genügend bestehende Eisflächen, die für das Spiel genutzt werden könnten.
Die Schneesportgebiete warten auf den Winter, der Klimawandel wird uns täglich vor Augen geführt. Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein langfristiges Ziel der Weltgemeinschaft. In einer solchen Situation eine Unmenge von Energie für ein Eisfeld zu verschleudern, ist schlicht unakzeptabel.
Wir fordern von den Sportveranstaltern mehr Nachhaltigkeit: Wenn Sport gesund sein soll, darf das nicht auf Kosten der Natur gehen.
Das Auswärtsspiel des SC Bern in einem Fussballstadion in Bern abzuhalten ist absurd.
Die Gemeinde Langnau und die SCL Tigers sind offensichtlich nicht bereit, genügend Geld zur Verfügung zu stellen, um die Ifishalle zu sanieren. Dafür kommt der Schlittschuhclub Langnau nach Bern und verursacht rund um das Spiel Kosten für Sicherheit und Abfallentsorgung, die sie dann der Stadt Bern überwälzen wollen.
Das GB fordert die zuständigen Direktionen auf, bei den Veranstaltern die anfallenden Kosten vollumfänglich in Rechnung zu stellen und dafür einen angemessenen Kostenvorschuss zu verlangen.
Für weitere Auskunft steht zur Verfügung:
Franziska Schnyder, Stadträtin 031 312 11 44
