Grünes Bündnis Stadt Bern

Nachfrage für nachhaltiges Wohnen in der Stadt Bern bestätigt!

Eine Marktstudie hat nachgewiesen, dass in der Region Bern eine grosse Nachfrage nach nachhaltigem Wohnraum besteht. Das Grüne Bündnis schlägt als nächsten Schritt die Aus-arbeitung einer Überbauungsordnung fürs Viererfeld Süd vor.
 
Eine von der Stadt Bern zusammen mit der Gemeinde Ostermundigen, dem VCS und der IG Ober-feld in Auftrag gegebene Marktstudie hat ergeben, dass es in der Region Bern eine grosse Nachfrage für nachhaltiges Wohnen gibt. Die Studie bestätigt die Forderungen des Grünen Bündnis nach energiesparendem, autoarmem und in ökologischer Bauweise erstelltem Wohnraum. Von den vier untersuchten Standorten Viererfeld (Länggasse), Brückenstrasse (Marzili), Mutachstrasse (Holligen) und Oberfeld (Ostermundigen) hat der Standort Viererfeld besonders gut abgeschnitten. Nachhaltiges Wohnen in der Stadt Bern entspricht einem grossen Bedürfnis und soll vorangetrieben werden. Nachdem die Berner Stimmbevölkerung am 11. März 2007 dem Verkauf des Oberfelds in Ostermundigen zugestimmt hat und damit einen Beitrag zu einer neuen Siedlung in Stadtnähe mit teilweise autoarmem Wohnen und energietechnischen Innovationen geleistet hat, fordert das GB, dass auch auf Stadtgebiet innovativer Wohnungsbau aktiv gefördert wird.
Da sich das Areal Viererfeld Süd im Besitz des Fonds für Wohnbau- und Bodenpolitik befindet und auch vom Gemeinderat als geeignetes Areal für autoarmes Wohnen erachtet wird, sind zusammen mit der Marktstudie die Voraussetzungen ideal. Mit einer Motion*, die am 28. Juni im Stadtrat eingereicht wird, fordert das Grüne Bündnis, dass eine Überbauungsordnung Viererfeld Süd ausgearbeitet wird, welche autoarmes Wohnen ermöglicht und innovative Energielösungen vorschreibt (Referenz: MinergieP-Standard). Der städtische Fonds für Wohnbau- und Bodenpolitik als Eigentümer kann das Bauvorhaben selber erstellen oder den Boden im Baurecht an InvestorInnen abgeben. Sinnvollerweise koordiniert die Stadt Bern ihre Planungsvorlage mit dem Kanton, welcher auf dem Viererfeld eine weitere Parzelle besitzt. Nur so kann sichergestellt werden, dass auf dem ganzen Viererfeld nachhaltiges Wohnen (bezüglich Mobilität und Energie) priorisiert wird.
 
 

Drucken