Soziale Sicherheit: Genügend Fachpersonal für die Sozialdienste
Im Interview mit der Zeitung "Der Bund" (9. November 2007) erwähnt die neue Leiterin der Sozialdienste, Frau Bruna Roncoroni, dass auf eine jüngst ausgeschriebene Sozialarbeiterstelle relativ wenig Bewerbungen eingegangen sind, und äussert die Vermutung, dass dies mit den negativen Schlagzeilen zu den Stadtberner Sozialdiensten zusammenhängen könnte. Das Grüne Bündnis befürchtet, dass der Sozialdienst risikiert, in einen Teufelskreis zu geraten: Wegen den öffentlichen Anfeindungen können Fachpersonalstellen nicht rechtzeitig besetzt werden, wegen der daraus resultierenden Überlastungen verlieren die Stellen zusätzlich an Attraktivität. Dadurch können die Sozialarbeitenden ihre Aufgaben nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen, was zu Fehler und weiteren Negativkampagnen führen kann...
Das Grüne Bündnis ist deshalb der Meinung, dass es im Interesse der Stadt Bern liegt, den durch die Medienkampagnen verursachten Imageschaden möglichst schnell zu korrigieren. In einem Postulat, welche die Fraktion GB/JA! morgen im Stadtrat einreichen wird, fordert das GB die Aufstöckung der Zahl der SozialarbeiterInnenstellen, um den notwendigen und sachlich sinnvollen Personalbestand zu erreichen und die Fallbelastung auf maximal 100 Fälle pro 100%-Stelle zu senken. Zudem soll die Stadt Bern Massnahmen ergreifen, welche die Attraktivität der Arbeitsplätze in den Sozialdiensten der Stadt Bern wahrt und eine rechtzeitige Neubesetzung von offenen Stellen gewährleistet.
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