Szenarien prüfen für eine autofreie Visitenkarte am Bahnhofplatz Bern
Seit Beginn des Umbaus des Bahnhofplatzes führt die Stadt Verkehrszählungen durch, um festzustellen, wo die früher täglich rund 26'000 Motorfahrzeuge sich ihren Weg durch die Stadt bahnen. Sobald das Zahlenmaterial vorliegt, wird feststellbar sein, ob und wo es allenfalls zu Umwegverkehr geführt hat oder ob die Verkehrsmenge abgenommen hat und ob gar ein Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr stattgefunden hat.
Das Zahlenmaterial bietet eine optimale Grundlage, um Szenarien hinsichtlich eines autofreien oder zumindest verkehrsreduzierten oder -beruhigten Bahnhofplatzes für die Zukunft zu erarbeiten. Ein Bahnhofplatz, der hauptsächlich dem Langsamverkehr und dem öffentlichen Verkehr zur Verfügung steht, ist eine Chance für die Stadt. Aus touristischer Sicht ist ein beruhigter Bahnhofplatz eine attraktive Visitenkarte. Die Bevölkerung erhielte nebst dem Bundesplatz einen weiteren zentralen Stadtplatz zum Flanieren und Promenieren.
Die Beruhigung des Bahnhofplatzes soll möglichst kostengünstig und weder auf Kosten der Quartierbevölkerung noch durch den Ausbau unterirdischer Kapazitäten (Schanzentunnel) erfolgen.
Das Postulat Grünes Bündnis fordert nun in einem Postulat, dass Szenarien für eine autofreie Visitenkarte auf dem Bahnhofplatz Bern entwickelt und geprüft werden (Link zum Postulat "Autofreie Visitenkarte am Bahnhofplatz Bern: Szenarien prüfen!")
