Grünes Bündnis Stadt Bern

Thu 17.04.2008

EnergieWasserBern ewb strategisch auf erneuerbare Energie ausrichten

Das Grüne Bündnis fordert, dass sich EWB künftig mit klimafreundlichem und atomfreiem Strom positioniert und daher stärker in die Produktion von Neuen Erneuerbaren Energien investiert.

Ein Beispiel für die Neuen Erneuerbaren Energien ist die Windenergie. So hat das Elektrizitätswerk Zürich (EWZ) allein für Windenergie ein Förderprogramm lanciert, mit dem bis 2018 maximal 200 GWh jährlich Strom aus Windkraftwerken produziert werden soll Dies entspricht ungefähr einem Fünftel des in Bern jährlich benötigten Stroms. Energie Wasser Bern (EWB) ist heute in der glücklichen Lage, weitaus mehr Strom zu produzieren, als im eigenen Netz in der Stadt Bern benötigt wird. Allerdings stammt immer noch ein sehr hoher Anteil des EWB-Stroms aus den beiden AKW Gösgen und Fessenheim. Diese beiden Werke kommen in den nächsten Jahren ans Ende ihrer ordentlichen Lebensdauer. Als Unternehmen im Besitz der Stadt Bern ist EWB verpflichtet, die Stromversorgung konform zu den entsprechenden Bestimmungen in der Gemeindeordnung in Zukunft atomstromfrei zu gestalten und aus der Atomenergie auszusteigen.

Mit einer Motion, die am 24.4.2008 im Berner Stadtrat eingereicht wird, verlangt das Grüne Bündnis, dass EWB sich strategisch auf die neuen Erneuerbaren Energien ausrichtet und Förderprogramme zur Erhöhung der Verbrauchseffizienz lanciert. Konkret sollen neue Erneuerbaren Energien (wie z.B. Windenergie) gefördert werden. Damit kann der Ausstieg aus der Atomenergie Schritt für Schritt vorangetrieben werden.

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