Grünes Bündnis Stadt Bern

Wed 11.06.2008

Medienkonferenz: EnergieWendeBern (Städtische Energieinitiative)

Einladung zur Medienkonferenz vom 23. Juni 2008

 

Gerne möchten wir Sie am 23. Juni 2008, 9.30 Uhr in der Bollwerkstadt, Bollwerk, 3011 Bern zur Medienkonferenz einladen, wo wir Ihnen die Städtische Energieiniative (EnergieWendeBern) präsentieren.

Die Atomlobby will neue Atomkraftwerke bauen und lanciert dafür mehrere Projekte (u.a. ATEL/Gösgen, Mühlebergersatz). In der Stadt Bern fordert die Gemeindeordnung den Ersatz der Atomenergie durch erneuerbare Energien (siehe unten). Trotzdem bezieht EnergieWasserBern heute über 40 Prozent seiner Energie aus Atomstrom (AKW Fessenheim und Gösgen). Mit einem städtischen Initiativprojekt "EnergieWendeBern“ soll der Stromverbrauch in der Stadt Bern künftig ganz aus erneuerbaren Energien (insbesondere Wind, Solar) bezogen werden. Dafür soll EnergieWasserBern ewb in diesem Bereich investieren. Wie Basel soll Bern zur atomstromfreien Stadt werden. Gerne erläutern wir Ihnen das Initiativprojekt und die Hintergründe.

An der Medienorientierung nehmen teil:

Stéphanie Penher, GB-Stadträtin, Co-Präsidentin Fraktion GB/JA!

Lea Bill, JA!-Stadträtin

Natalie Imboden, GB-Stadträtin, Präsidentin Grünes Bündnis


 

Gemeindeordnung Art. 8   Umweltschutz

1 Die Stadt trägt Sorge zu den natürlichen Lebensgrundlagen und hält die Belastung der Umwelt durch staatliche und private Tätigkeiten so gering wie möglich. Bei Gleichwertigkeit der Interessen hat die Erfüllung dieser Aufgabe Vorrang vor andern städtischen Aufgaben.

2 Sie fördert den sparsamen Umgang mit Energie und Wasser sowie Bestrebungen zur Verminderung der Abfallmenge.

3 Sie unterstützt die dezentrale Energieerzeugung und Energieversorgung und strebt an, umweltbelastende oder umweltgefährdende Energieträger, wie die Atomenergie, durch einheimische und regenerierbare Energie zu ersetzen.

4 Kosten aus der Belastung der Umwelt sind in der Regel nach dem Verursacherprinzip zu tragen.

 

 

 

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