Grünes Bündnis Stadt Bern

Mon 14.04.2008

Stadtverwaltung als familien- und integrationsfreundliche Arbeitgeberin stärken

Im Rahmen der Vernehmlassung für die Teilrevision des Personalreglements der Stadt Bern fordert das Grüne Bündnis, dass die Stadtverwaltung mit den Kinder- und Familienzulagen ein familienfreundliches Signal setzt und auch die berufliche Integration von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund aktiv fördert.
 
Die Stadt Bern hat bereits in der Vergangenheit mit guten Familienzulagen ihre Familienfreundlichkeit unter Beweis gestellt. Das Grüne Bündnis verlangt, dass die Stadt Bern auch weiterhin mit guten Familienzulagen für Arbeitnehmende mit Familie attraktiv ist und damit ein klares familienpolitisches Signal setzt. Dies umso mehr, da die Stadtverwaltung bei den Löhnen aufgrund der starken Konkurrenz zu anderen Verwaltungen und Betrieben ihre Mitarbeitenden halten und neue gewinnen soll. Neben den kantonalen Zulagen gewährt die Stadt zusätzliche Zulagen. Für das 1. Kind ist eine Zulage von Fr. 255/Mt. vorgesehen, für jedes weitere Kind hingegen nur Fr. 55/Mt. Das GB schlägt vor, die Ansätze für das zweite und weitere Kinder bis und mit Ausbildung mindestens auf die Hälfte der Ansätze für das erste Kind zu erhöhen. Das GB fordert zudem, dass alle Zulagen unabhängig vom Beschäftigungsgrad ausbezahlt werden und der Grundsatz 1 Kind = 1 Zulage überall realisiert wird. Auch sollen alle Zulagen der Teuerung angepasst werden.
 
Das Grüne Bündnis begrüsst ausdrücklich, dass die Förderung der Integration ausländischer Mitarbeitender im Personalreglement neu verankert wird und damit eine Forderung des Grünen Bündnis (interfraktionelle Motion Hasim Sancar, GB et al. ) umgesetzt wird. Das GB fordert, dass die dazu notwendigen Massnahmen rasch und zusammen mit Fachkreisen erarbeitet werden. Die Massnahmen sollen dem Stadtrat zur Kenntnis gebracht werden. Notwendig ist auch eine geeignete Kommunikation gegenüber den potentiellen StellenbewerberInnen (z.B. Vermerk in den Stellenausschreibungen) und ein Controlling.

Die Vernehmlassung finden Sie hier.

Drucken