Das Grüne Bündnis zur Zukunft Bahnhof Bern
Das Grüne Bündnis unterstützt den Ausbau des Bahnhofs Bern
Bern hat den zweitgrössten Bahnhof der Schweiz, täglich treffen 150'000 PendlerInnen ein. Zudem verfügt Bern als einzige Stadt Europas über mehr Arbeitsplätze als EinwohnerInnen. Die Ergebnisse der ETH-Studie legen die Vermutung nahe, dass die Autoren die Region Bern nicht besonders ernst nehmen. Im Gegensatz zum Hauptbahnhof Zürich, der mit mehreren Milliarden Franken ausgebaut wurde, ist der Bahnhof Bern nicht an die wachsenden Pendlerströme angepasst worden. Der Ausbau der Welle war eine Notlösung: sie platzt bereits aus allen Nähten, liegt am falschen Ort und verfügt nicht über die nötige Infrastruktur wie Toiletten oder Veloparkplätze.
Die Region Bern ist auch in Zukunft auf ausgezeichnete Verbindungen des öffentlichen Verkehrs angewiesen. Die RBS ist ein Teil des S-Bahn Angebotes. Die Umsteigebeziehungen zwischen S-Bahn und dem nationalen Netz müssen weiter optimiert werden. Für die PendlerInnen spielt es schliesslich keine Rolle, auf welcher Spurbreite sie an ihren Arbeitsplatz fahren.
Die Stadt muss Projektpartnerin bleiben
Das Grüne Bündnis erwartet von der Projektorganisation, dass die ETH-Studie innerhalb des nächsten halben Jahres geprüft und ausgewertet wird, damit anschliessend unverzüglich mit den weiteren Planungsschritten begonnen werden kann. Die Stadt Bern ist in der Projektorganisation vertreten. Für die weitere Planung des Bahnhofs Bern sind 650'000 Franken erforderlich, die durch den Stadtrat zu bewilligen sind. Der Planungskredit muss zwingend gesprochen werden, damit sich die Stadt an der weiteren Planung des Tiefbahnhofs beteiligen kann. Es ist die Aufgabe der Stadt, die städtebaulichen Konsequenzen des Ausbaus abzuwägen und in die Planung der SBB und des Kantons einzubringen.
Öffentliche Veranstaltung: Wo geht’s lang zum Tiefbahnhof?
Das Grüne Bündnis und der Verein Läbigi Lorraine organisieren eine Podiumsdiskussion über den Ausbau des Bahnhofs Bern. Folgende Podiumsteilnehmenden diskutieren die Vor- und Nachteile des Projekts: Regula Rytz, Gemeinderätin Stadt Bern, GB - Mirjam Bütler, Generalsekretärin Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) - Armin Beyeler, Leiter Infrastruktur RBS - Res Hofmann, Quartierbewohner, Dialog Nordquartier, Grossrat SP - Stéphanie Penher, Co-Präsidentin VCS Regionalgruppe Bern, Stadträtin GB. Das Podium findet am Mittwoch 24. Juni um 20:00 Uhr in der Aula des Breitenrainschulhauses statt. Weitere Informationen auf www.gbbern.ch.
