Grünes Bündnis Stadt Bern

Thu 10.09.2009

gb.Mitglieder sagen Ja zum autofreien Bahnhofplatz – Ja zu mehr Lebensqualität

Die Mitgliederversammlung des Grünen Bündnis hat am 9. September einstimmig die Ja-Parole für den autofreien Bahnhofplatz beschlossen. Der Umbau des Bahnhofplatzes – und damit die rund einjährige Totalsperre – hat gezeigt, dass ein Verkehrskollaps ausblieb und ein autofreier Bahnhofplatz funktionieren kann. Ein besonderes Augenmerk der Initiative gilt den Quartieren. Die Initiative verlangt, dass Mehrverkehr in den Quartieren mit geeigneten Massnahmen vermieden wird. Ein Ja zum autofreien Bahnhofplatz bedeutet auch ein Ja zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik und damit zu mehr Lebensqualität.

 

Aufgrund der positiven Erfahrungen während des Bahnhofplatzumbaus hat das Grüne Bündnis zusammen mit anderen rot-grünen Parteien und Umweltorganisationen im Jahr 2008 die Volksinitiative „Für einen autofreien Bahnhofplatz“ lanciert. Der Bahnhofplatz soll dadurch für FussgängerInnen und VelofahrerInnen attraktiver werden. Die Umfahrung des Bahnhofplatzes muss jedoch unbedingt ohne Tunnellösung erfolgen. Zudem verlangt die Initiative, dass allfälliger Mehrverkehr in den Quartieren durch begleitende Massnahmen vermieden wird.

 

Die Initiative „Für einen autofreien Bahnhofplatz“ ist ein weiterer Mosaikstein einer gesamtstädtischen Verkehrspolitik und fördert ein umweltfreundliches und effizientes Verkehrssystem im Stadtzentrum. Dies wirkt sich auch positiv auf die Quartiere aus, da zum Einen die Wohnbevölkerung – welche zusammen mit den PendlerInnen den grössten Teil der Autofahrten verursacht – häufiger auf das Velo und den öV umsteigt und zum Anderen mit verkehrsreduzierenden Massnahmen auf dem Bahnhofplatz auch Begleitmassnahmen in den Quartieren einhergehen. Verkehrsberuhigende Massnahmen wie in der Länggasse oder an der Neubrückstrasse werde nicht rückgängig gemacht, sondern auf weitere Quartiere ausgeweitet. Schliesslich sollen auch die bewohnten Strassen von weniger Verkehr im Stadtzentrum profitieren und mehr Wohn- und Lebensqualität erhalten.

 

 

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