Grünes Bündnis Stadt Bern

Mon 15.02.2010

Tram Region Bern: Bestehende Linie zeigt sich als beste Lösung

Die Interpellation des Grünen Bündnis hat die Diskussion um fahrleitungslose Trams und Busse massgebend vorangetrieben. Das Grüne Bündnis begrüsst die Öffnung für Innovationen und gleichzeitig das rasche Vorwärtsgehen und wird in der Mitwirkung ausführlich Stellung nehmen.

Das Grüne Bündnis ist die Notwendigkeit, den ÖV nach Ostermundigen zu optimieren vordringlich. Ein Tram schafft nicht nur mehr Kapazität, sondern bietet auch einen viel höheren Komfort als ein Bussystem. Um den Verkehr mehrheitlich mit dem ÖV abwickeln zu können, ist der Bau eines Trams unumgänglich. Jede Strecke aus den Agglomerationsgemeinden in das Stadtzentrum, die mit dem ÖV bewältigt wird, bringt eine Entlastung des motorisierten Individualverkehrs in der Stadt.

Die Studien des Regionalkonferenz Bern-Mittelland zeigen die Möglichkeiten und Grenzen der Linienführung durch die Innenstadt auf. Das Grüne Bündnis hat in der Interpellation „Ist ein Tram ohne Fahrleitung in der Amtshausgasse oder Bundesgasse möglich“ die Diskussion um fahrleitungslose Trams lanciert, damit eine alternative Linienführung entlang des Bundesplatzes geprüft werden konnte. Hiess es doch damals, dass ein Tramgleis beim Bundesplatz aus denkmalpflegerischen Gründen wegen der Oberleitungen nicht in Betracht gezogen werden könne. Das Grüne Bündnis hat nun erreicht, dass die Projektverantwortlichen offen sind für Innovationen.

Die Diskussionen über die Tramführung in der Innenstadt darf die zentralere Frage, um die Finanzierung des überregionalen Projektes nicht überschatten. Die Auszahlung der Bundesgelder aus dem Infrastrukturfonds darf nicht verzögert werden. Deshalb ist ein rasches Vorwärtskommen des Projektes begrüssenswert.

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