Grünes Bündnis Stadt Bern

Thu 25.06.2009

SlowUp, der er-folgreiche autofreie Erlebnistag 2010 auch in Bern

Dringliche Motion Fraktion GB/JA! (Aline Trede/Natalie Imboden, GB)

 

Das slowUp-Rezept ist so einfach wie überzeugend: Die Strassen werden einen Tag für den motorisierten Verkehr in einer attraktiven Umgebung gesperrt und es gibt ein vielseitiges Rahmenprogramm entlang der Strecke. Daraus wird ein Volksfest, anders als alle anderen: Jung und Alt, Gruppen und Familien, Genussmenschen und Bewegungsmenschen geniessen die fröhliche Stimmung in autofreier Ambiente.

 

Seit dem Start im Jahre 2000 als Vorevent der Expo.02 hat slowUp ein stürmisches Wachstum erlebt. Jahr für Jahr stiegen die Zahlen der Events und die Zahl der Teilnehmenden an auf heute 16 Anlässe und rund 405'000 Besucherinnen und Besucher im Jahr 2008. Rund 12 Mio. Franken geben die slowUp-Teilnehmenden vor Ort aus. 48% aller Teilnehmenden reisen direkt von der Haustüre mit Velos oder Skates an, 24% nehmen den öffentlichen Verkehr, 28% das Auto. (www.slowup.ch).

 

Im Jahr 2010 soll auch“ Bern, als erste grössere Stadt, Teil von dieser Bewegung sein. Dafür braucht es eine regionale Trägerschaft, welche eng mit der nationalen Trägerschaft (Kontaktstelle: Stiftung SchweizMobil, Geschäftsstelle slowUp) zusammenarbeitet. Die Details sind in einer Checkliste geregelt: www.slowup.ch/d/media.html. Gesundheitsförderung Schweiz, die Stiftung SchweizMobil und Schweiz Tourismus sind die nationalen Träger von slowUp. Für die einzelnen Anlässe sind regionale Trägerschaften verantwortlich. Nationale Hauptsponsoren sind momentan Migros, SportXX, CSS Versicherung und Ramseier.

 

Bern bietet sich für einen SlowUp an. Bern besitzt eine wunderschöne Altstadt, welche von allen Seiten schön anzusehen ist und die Aare mit dem Aareufer, an welchem attraktive Routen zu entdecken sind. Dieser Anlass bietet eine weitere touristische Attraktion für die Bundeshauptstadt.

 

Der Gemeinderat wird beauftragt dem Stadtrat eine Vorlage inklusive Finanzierung (Stadtanteil) zu unterbreiten, damit in Bern im Jahr 2010 ein SlowUp durchgeführt wird und dabei folgende Elemente zu berücksichtigen:

 

1. Es ist eine breite Trägerschaft aufzubauen, wie sie gemäss slowUp Veranstalter vorgesehen ist. Eine regionale Abstützung ist wünschenswert.

 

2. Für die Trägerschaft wird insbesondere die Zusammenarbeit mit Tourismus- und Umweltorganisationen und dem lokalen Gewerbe (Gastronomie) gesucht.

 

3. Es wird ein Mobilitätskonzept für das slowUp Bern erarbeitet.

 

4. Der Anlass soll möglichst klimafreundlich und ressourcenschonend durchgeführt werden.

 

5. Die Durchführung des slowUp soll auch für die weiteren Jahre 2011 ff. geplant werden.

 

Begründung der Dringlichkeit:

 

Die Diskussion sollte für die Vorbereitung 2010 bereits jetzt geführt werden, damit genügend Zeit für die Organisation des Anlasses bleibt. Die nationale Trägerschaft sieht vor, dass rund 16 Monate vor der Durchführung die ersten Kontakte und Abklärungen stattfinden sollten.

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