Strassenbeleuchtung: Wie ist der Stand der Dinge? Warum verpuffen eine halbe Million jährlich via altmodische Glühbirnen?
Interfraktionelle Interpellation BDP/CVP, FDP, glp, GB/JA!, GFL/EVP (Béatrice Wertli, CVP/Kurt Hirsbrunner, BDP/ Mario Imhof, FDP/Jan Flückiger, glp/Stéphanie Penher, GB/Manuel C. Widmer, GFL)
Vor zwei Jahren haben Reto Nause (CVP) und Mario Imhof (FDP) den Gemeinderat in Bezug auf eine energieeffiziente und sparsame als auch finanziell attraktive Strassenbeleuchtung angefragt (07.000196 (Motion Reto Nause (CVP)/Mario Imhof (FDP): LED- Strassenbeleuchtung in Bern bis 2012).
In seiner damaligen Antwort hat der Gemeinderat berichtet, dass er die Schweizerische Agentur für Energieeffizienz um Beratung angefragt hat und die Umsetzung des Anliegens der Motionäre in An-griff nehmen will.
Gemäss dem auf der Webseite der S.A.F.E. aufgeschalteten Benchmark lauten die Werte für Bern:
Verbrauch spezifisch: 27.0 MWh/km a. Grenzwert (GW): 18 MWh/km a.
Verbrauch: 9'384.0 MWh. Ihr Sparpotential: 33.2 % = 3115.5 MWh/a.
Dies heisst, dass die Agentur für Energieeffizienz das Sparpotential in der Stadt Bern nach wie vor auf mindestens einen Drittel der gegenwärtigen Kosten veranschlagt. Bei den gegenwärtigen – über-schlagenen – Kosten von 1.65 Mio. Franken pro Jahr resultierten mithin mindestens Einsparungen von einer guten halben Million.
Wir fragen den Gemeinderat
- Wo steht die Stadt Bern in der Umsetzung der vor zwei Jahren angekündigten Energiesanie-rung der Strassenbeleuchtung?
- Wie sieht der Umsetzungs-Zeitplan aus?
- Welche Massnahmen können ergriffen werden, um die Einsparung von mindestens einer hal-ben Million Franken jährlich baldmöglichst zur Entlastung der Stadtkasse umzusetzen?
