Das Grüne Bündnis nominiert fünf Kandidierende für die Nationalratswahlen

An seiner heutigen Mitgliederversammlung hat das Grüne Bündnis fünf Nationalratskandidat_innen zuhanden der Kantonalpartei nominiert. Die Bisherigen Regula Rytz und Aline Trede, die Grossrät_innen Natalie Imboden und Hasim Sancar sowie die Kauffrau und alliance f – Geschäftsführerin Sophie Achermann formen ein erfahrenes und hochmotiviertes Team. Zusammen stehen sie für die Klimawende, Steuergerechtigkeit und Gleichstellung.

Knapp ein Jahr vor den nationalen Wahlen ist klar: Die Grünen sind in der Schweiz und europaweit im Aufwind – und es steht einiges auf dem Spiel. Der Hitzesommer 2018 mit seinen verheerenden Folgen zeigt einmal mehr: Die Klimakrise ist keine Theorie, sondern hochaktuell. Die Politik der nächsten Jahre wird deshalb entscheidend. Gleichzeitig müssen die Weichen für eine zukunftsgerichtete und soziale Steuerpolitik gestellt werden. Statt mit der Steuervorlage 17 den globalen Steuerwettbewerb weiter anzuheizen, braucht es einen Kurswechsel – der Kanton Bern hat es vorgemacht. Und schliesslich geht es 2019 um eine Frauenwahl: Gerade einmal 69 Frauen gestalten aktuell die Politik auf nationaler Ebene mit. Das muss sich ändern. Das Grüne Bündnis freut sich deshalb, mit vier Frauen und einem Mann ein starkes, feministisches Team ins Rennen zu schicken:
Die Bisherige Regula Rytz ist Historikerin und Präsidentin der Grünen Schweiz. Für sie ist klar: «Noch nie war es so nötig und sinnvoll, sich in der Politik zu engagieren. Ich freue mich darauf, in der gemeinsamen Wahlkampagne aufzuzeigen, dass man Veränderungen positiv gestalten kann.» Nationalrätin Aline Trede führt ein eigenes Unternehmen und hat ihren Wahlkampf auf dem Rennvelo gestartet. Sie ist überzeugt: «Wir haben umsetzbare, wirksame Lösungsansätze für das Überleben des Planeten – und wir sind die Antithese zum Rechtsnationalismus!»
Die Grossrätin und Präsidentin der Grünen Kanton Bern Natalie Imboden stellt eine solidarische Steuer- und Finanzpolitik sowie soziale und ökologische Wohnbaupolitik ins Zentrum ihres politischen Schaffens. Ihr Grossratskollege und Sozialarbeiter Hasim Sancar steht für Grundrechte, soziale Sicherheit und Bildung und engagiert sich gegen die Ausgrenzung von Minderheiten und Diskriminierung. Sophie Achermann hat sich früh als Jugendpolitikerin profiliert und ist heute Geschäftsführerin von Alliance f. Sie setzt sich für einen höheren Frauenanteil im Parlament ein und kämpft gegen Hate Speech – im Netz und anderswo.
Dieses klar positionierte und hochmotivierte Team wird nun der Delegiertenversammlung der Grünen Kanton Bern im Januar vorgeschlagen. Das Grüne Bündnis freut sich auf eine engagierte Kampagne für eine solidarische, ökologische und feministische Politik.

Ausserdem hat das Grüne Bündnis die Parole für die Abstimmung vom 10. Februar beschlossen. Das GB ruft dazu auf, ein Nein zum scheinheiligen Volksvorschlag zum Planungsmehrwertabgabereglement (PMAR) und ein Ja zum gleichnamigen Reglement einzulegen.

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Ursina Anderegg, Co-Präsidentin Grünes Bündnis, 079 754 49 51