Ursina Anderegg und Rahel Ruch als Co-Präsidentinnen des Grünen Bündnis gewählt

Die Mitgliederversammlung des Grünen Bündnis hat heute am Mittwochabend einstimmig ein neues Präsidium gewählt: Die neuen Co-Präsidentinnen heissen Ursina Anderegg und Rahel Ruch. Vizepräsident ist und bleibt Markus Heinzer. Das neue Co-Präsidium nimmt die Arbeit am 1. November 2018 auf.

Nach vier Jahren als Präsidentin des Grünen Bündnis hat Stéphanie Penher heute Abend ihre letzte Mitgliederversammlung in diesem Amt geleitet. Penher hat als Präsidentin wichtige Projekte wie die Initiative «für bezahlbaren Wohnraum» vorwärtsgebracht und das Grüne Bündnis bei den Gemeindewahlen 2016 zu einem sehr guten Resultat geführt. Die Mitglieder des Grünen Bündnis haben sich heute Abend mit lustigen, emotionalen und auch etwas wehmütigen Video- und Tonbeiträgen von Stéphanie Penher verabschiedet und wünschen ihr alles Gute!
Als Nachfolgerinnen für das Präsidium des Grünen Bündnis wählten die Mitglieder Ursina Anderegg und Rahel Ruch. Die beiden Co-Präsidentinnen werden die Leitung der Partei gemeinsam mit Vizepräsident Markus Heinzer am 1. November übernehmen.
Ursina Anderegg ist Historikerin und arbeitet bei der Abteilung für Gleichstellung der Universität Bern. Sie ist seit 2016 im Stadtrat und deckt inhaltlich ein breites, sozialpolitisches Spektrum ab. Anderegg engagiert sich auch ausserparlamentarisch, vor allem in feministischen Zusammenhängen und als Präsidentin des Dachverbands für offene Arbeit mit Kindern (DOK).
Rahel Ruch ist Koordinatorin der Konzernverantwortungsinitiative und leitet in dieser Funktion ein schweizweites NGO-Netzwerk. Ruch war vorher bei der GSoA tätig und engagierte sich bei der Jungen Alternative JA!. Seit 2017 sitzt sie für das GB im Stadtrat und beschäftigt sich dort mit Wohnbaupolitik, Planung und Grundrechten.
Ursina Anderegg und Rahel Ruch möchten mit den Mitgliedern und Mandatsträger_innen des Grünen Bündnis rasch neue inhaltliche Projekte entwickeln. Sie sehen die grösste Herausforderung in der aktuellen politischen Lage: So will und soll die Stadt Bern wachsen ‑ gleichzeitig bauen Kanton und Bund soziale Dienstleistungen immer stärker ab. In diesem Spannungsfeld soll die Stadt Bern als «Labor» zukunftsfähige Ideen entwickeln, wie Politik solidarisch, ökologisch und feministisch funktionieren kann.

Foto des neuen Parteipräsidiums

Für weitere Informationen:
Rahel Ruch: 076 517 02 08
Ursina Anderegg: 079 754 49 51
Markus Heinzer: 079 872 88 52