1987 Parteien und Bewegungen schliessen sich zusammen

Seit Anfang Jahr informelle Kontakte zwischen SAP und POCH. POCH-Grüne schlagen für die Nationalratswahlen eine überparteiliche Grüne Liste vor. Die SAP beschliesst am 7. Kongress die Lancierung eines neuen, grün-alternativen, pluralistischen Projekts.

03.06. Erste Vollversammlung der Grünen Liste/Grünes Bündnis im Restaurant Innere Enge mit über 100 Personen aus POCH, SAP, PdA, DA und diversen Bewegungen.

24.06. Zweite Vollversammlung: Plattformdiskussion und Namensgebung.

18.10. Teilnahme an Nationalratswahlen. Verlust des Mandats.

09.12. Vollversammlung beschliesst: Es können nur noch Personen Mitglied sein, die keiner anderen Partei angehören. PSA und PdA verlassen das GB.

19.12. Platzkundgebung Solidarität mit Palästinenser_innen von GB und Solikomitees.

1988 Das Grüne Bündnis steht auf eigenen Beinen

Januar Erstes GB-Info erscheint; Kontaktadresse an der Herrengasse; politischorganisatorische Arbeit an der Neubrückstrasse 17. POCH beschliesst, sich nicht aufzulösen.

Februar GB unterstützt für die Berner Gemeindewahlen 1988 (gemeinsam mit SP, FL, JB, POCH, DA) eine Liste für eine RotGrünAlternative-Mehrheit. Projekt scheitert. Gründung GB Biel in Vorbereitung.

25.02. Veranstaltung DDR-Betonköpfe gegen Glasnost mit Vera Wollenberger (Bürgerrechtlerin aus der DDR).

10.03. Stadtrat nimmt Motion von Susanne Bürki, Stadträtin SAP/GB, zur Schaffung eines Büros zur Wahrung der Frauenrechte an.

31.03. GB lanciert Petition Generell Tempo 30 ermöglichen.

Mai Veranstaltung Kultur und Widerstand organisiert von GB und AG Kino Reitschule.

12.06. Die schweizerische Volksinitiative (von POCH, SAP, PdA und PSA) zum Rentenalter 62/60 wird abgelehnt.

Juli GB lanciert Referendum gegen Zivilschutzbunker in der Stadt Bern.

August GB sammelt Unterschriften für kantonales Referendum gegen die Wirtschaftsförderung.

September Unterschriftensammlung für die Doppelinitiative Tempo 30 und Verkehrspolitik vors Volk.

Herbst Gemeindewahlen in Bern mit gemeinsamer Gemeinderatsliste mit Barbara Gurtner (GB), Luzius Theiler (DA) und Beat Schneider (POCH).

November GB organisiert zusammen mit der AG Kino Reitschule einen Veranstaltungszyklus zu Erich Fried. Das neugegründete GB Biel nimmt an den Bieler Gemeindewahlen teil und erringt vier Parlamentsmandate. Die vom GB Bern mitgetragene Petition Recht auf Wohnraum wird mit 3000 Unterschriften eingereicht.

12.11. Gründungsversammlung des Grünen Bündnis Schweiz.

04.12. Gemeindewahlen Bern: Das GB erreicht 4 Sitze im Stadtrat (plus 3); Grüne Fraktion mit GB, POCH und DA.

1989 Die Mauer fällt – die Armee zittert

Januar GB engagiert sich für die GSoA-Armeeabschaffungsinitiative.

April Der Widerstand gegen ein Schweizerisches Armeemuseum im Nordquartier wird vom GB unterstützt. Veranstaltung mit Winfried Wolf zu Verkehrssalat und Autogesellschaft.

August Vollversammlung zur Situation in China nach Tian‘anmen-Massaker.

September GB-NEIN-Parole zur NEAT-Abstimmung.

21.10. Sekretariatsgemeinschaft GB/GSoA organisiert erstes Politfestival Stop the Army auf dem Bundesplatz.

26.11. Abstimmung in der Stadt Bern: Verkehrspolitik vors Volk wird knapp abgelehnt (578 Stimmen fehlen), Tempo 30 befürworten 4 von 10. 35,6 % Ja zur Abschaffung der Armee.

Herbst GB ergreift zusammen mit der Grünen Fraktion Referendum gegen Jubiläumsfeier Bern 800.

Dezember GB ruft für Grossratswahlen 90 zu Einer offenen Liste für das andere Bern auf.

1990 Gegen den Schnüffelstaat und für Krippenplätze

03.03. Sekretariatsgemeinschaft Neubrückstrasse organisiert Demonstration Schluss mit dem Schnüffelstaat.

April Der Kredit für Bern 800 wird mit einer Mehrheit von 390 Stimmen knapp angenommen. GB lanciert Initiative für genügend Krippenplätze in der Stadt Bern.

29.04. Grossratswahlen in Bern: Das GB erringt drei Mandate.

23.09. National: Ja zum Atom-Moratorium, NEIN zum Atom-Ausstieg.

September GP/DA und restliche POCH fusionieren zur Grünen Partei Bern (GPB).

Oktober GB bereitet mit anderen Organisationen eine Initiative für Ausländer_innenstimmrecht vor.

November GB-Veranstaltung mit Eduardo Galeano (uruguayischer Schriftsteller) mit 400 Personen. GB setzt sich für Erhalt der Reitschule und gegen SD-Abbruch-Initiative ein. GB-Schwesterpartei SGA (Sozialistisch-Grün-Alternative) gewinnt im Kanton Zug mit Hanspeter Uster einen Sitz in der Exekutive.

1991 Die Frauen streiken

März Das vom GB initiierte Referendum gegen den städtischen Atomkriegsbunker kommt zustande.

14.06. Erster nationaler Frauenstreik; GB und Therese Frösch, damals VPOD-Sekretärin, gehören zu den engagierten Berner Organisatorinnen.

Juni GB unterstützt das IWF-Referendum.

Juli GB diskutiert kontroverse Positionen zu EWR/Europa.

22.08. Zusammen mit GSoA, SCI, cfd ruft das GB anlässlich des Einmarsches der Sowjetunion im Baltikum zur Defilee-Blockade auf.

03.10. Auf Einladung der AG Internationales des GB und des cfd spricht Chalida Messoudi über Das Algerien der Frauen.

Oktober GB beteiligt sich am Protest gegen kantonale Finanzpolitik und fordert Teuerungsausgleich.

10.10. Nationalratswahlen: Das GB verpasst knapp einen Nationalratssitz.

27.11. Veranstaltung gegen Fremdenfeindlichkeit mit Jürg Frischknecht.

Dezember GB trägt Antikriegskampagne der GSoA zu Ex-Jugoslawien mit.

1992 Mit RotGrünMitte zu neuen Perspektiven

Februar GB-Vollversammlung beschliesst Teilnahme an Gemeinderatswahlen mit Therese Frösch auf der RotGrünMitte-Liste (RGM).

15.05. GB sagt Nein zum IWF-Beitritt der Schweiz.

Sommer Gründung der Jungen Alternative JA! (Bürogemeinschaft mit GB und GSoA).

27.08. GB-Veranstaltung mit dem Polit-Liedermacher Wolf Biermann.

August GB organisiert mit JA! und GSoA Aktion Kaserne umnutzen statt Gewehre putzen zur zivilen Umnutzung des Kasernenareals in der Stadt Bern.

04.10. Ablehnung der Initiative Kinderkrippen statt Wartelisten mit 45% Ja-Stimmen.

Oktober Frauenaktionskomitee empfiehlt Wahl der Gemeinderatskandidatinnen Therese Frösch und Joy Matter. GB beschliesst nach kontroversen Diskussionen Stimmfreigabe zur EWR-Abstimmung.

17.11. RotGrünMitte-Sparkarawane gegen städtische Sozialabbaupolitik.

06.12. Gemeindewahlen Stadt Bern: Das RotGrünMitte-Bündnis gewinnt die Mehrheit; Therese Frösch wird Gemeinderätin; das GB hat neu sechs Stadträt_innen.

Dezember Neue Stadtrats-Fraktion heisst Grüne und Junge. Permanente GB-Sekretariatsstelle: Wahl von Regula Rytz.

1993 Arbeitsloseninitiative Zäme schaffe gegen die Wirtschaftskrise

15.05. GB aktiv bei Stop F/A-18 Initiativen. Die GB/GSoA-Sekretariatsgemeinschaft organisiert Stop F/A-18 Festival.

26.09. GB sagt Nein zur Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes.

Oktober GB lanciert gemeinsam mit anderen Organisationen die kant. Arbeitsloseninitative Zäme schaffe.

28.11. GB sagt Nein zur Einführung der Mehrwertsteuer.

1994 Grundrechte verteidigen – Sozialabbau verhindern

März GB-Veranstaltungszyklus zu Sicherheit durch Solidarität.

April GB unterstützt das nationale Referendum gegen Zwangsmassnahmen im Ausländer_innenrecht.

17.04. Grossratswahlen: Das GB erhöht Mandatszahl um 2 (neu 5 GR).

12.06. GB sagt Ja zu den UNO-Blauhelmen.

04.12. GB koordiniert Abstimmungskampagne zur Einführung des Ausländer_innenstimmrechts im Kanton Bern. Ablehnung.

1995 Proteste gegen Sozialabbau beim Rentenalter für Frauen

Frühjahr GB sammelt Unterschriften für Initiative für eine Zwischennutzung von leerstehendem Wohnraum der Jungen Alternative JA!

25.06. GB unterstützt vehement das gewerkschaftliche Nein gegen die Erhöhung des AHV-Rentenalters für Frauen.

09.09./07.10. GB ist an Organisation von zwei Demos gegen Atomtests beteiligt.

Oktober Nationalratswahlen: Franziska Teuscher wird auf der Liste Grünes Bündnis und Gewerkschafter_innen in den Nationalrat gewählt.

1996 Soziale Finanzpolitik zahlt sich aus

Februar GB-Info erscheint mit einer eigenen Bieler Seite.

10.03. Die kantonale Arbeitsloseninitiative Zäme schaffe wird abgelehnt. Die GB-Arbeitsgruppe Bildungspolitik engagiert sich gegen Numerus clausus.

Mai GB lanciert in der Stadt Bern mit der IG Velo und dem VCS Bern eine Initiative zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs.

Dezember Gemeindewahlen in Bern: Therese Frösch mit bestem Resultat als Gemeinderätin wiedergewählt. Das GB hat neu 7 Stadträt_innen.

1997 10 Jahre Grünes Bündnis: Wir schauen in die Zukunft

19.02. GB-Veranstaltung zum Antisemitismus mit Daniel Ganzfried.

Frühjahr GB engagiert sich im Komitee Demokratie muss sein – Polizeigesetz Nein gegen das kantonale Polizeigesetz.

19.03. Orientierungsveranstaltung Kantonalbank vors Volk mit Roland Sidler (GB Biel).

Juni Gründung des Grünen Bündnis Köniz.

Sommer Das GB engagiert sich im Komitee Schanzentunnel Nein – Bern ohne Stadtautobahn.

August Regula Rytz kandidiert für das GB für die Regierungsratswahlen 1998.

Oktober Das GB feiert seinen zehnten Geburtstag mit einem Fest, einer Festschrift 10 Jahre bewegt! und einer Veranstaltung mit dem Genfer Politologieprofessor Hans-Peter Kriesi: Geht der Politik die Bewegung aus?

November Unterstützung der Kundgebung gegen einseitige Sparmassnahmen zu Lasten des Personals.

1998 Direkte Demokratie für Friedenspolitik und eine sozialere Schweiz

Januar Peter Saxenhofer und Rita Haudenschild vertreten das GB im Grossen Gemeinderat Köniz. Peter Saxenhofer ist schon seit 1992 für die Demokratische Alternative im Parlament.

Februar GB setzt sich für ein Ja zur Genschutz-Initiative ein und lehnt die Gen-Lex-Vorlage ab.

März GB unterstützt die GSoA-Initiativen für einen zivilen Friedensdienst und eine Schweiz ohne Armee. Das Grüne Bündnis goes Internet.

April GB-Stimmengewinne bei den Grossratswahlen in den Wahlkreisen Bern Stadt, Bern-Land, Biel.

24.04. Mitlancierung der Zwillings-Initiativen Strom ohne Atom und Moratorium Plus.

Juni Grossratsfraktion Grünes Bündnis und Autonomisten (GBA).

September GB unterstützt Volksinitiativen der Gewerkschaften für eine sozialere Schweiz.

November Das Grüne Bündnis Biel feiert sein 10-jähriges Jubiläum. GB-Veranstaltung zum Thema Demokratisierung der Polizei: Von Honolulu bis Hamburg.

Dezember Sabine Gresch ersetzt als jüngste Kandidatin auf der Grossratsliste Barbara Gurtner im Grossen Rat. Unterstützung der Lehrstelleninitiative lipa.

1999 Wiederwahl von Franziska Teuscher – Listenverbindung mit der GFL

April GB setzt sich für ein doppeltes Nein bei der Abstimmung über das Asylgesetz ein. Corinne Schärer folgt im Grossen Rat auf Margrith Göldi Hofbauer.

Juni Die städtische Initiative für ein Wohnnutzungsreglement wird abgelehnt.

August GB unterstützt die von der VCS Regionalgruppe Bern lancierte Initiative Für ein Bern ohne Neufeld-Tunnel.

24.10. Wiederwahl von Franziska Teuscher auf gemeinsamer Liste mit der GFL in den Nationalrat.

Dezember GB setzt sich für ein Ja zur Initiative für die Halbierung des motorisierten Verkehrs ein.

2000 GB-Frauenfraktion im Grossrat – aktiv gegen AKW

Februar Peter Saxenhofer tritt aus dem Grossen Gemeinderat GGR Köniz zurück. Nachfolgerin wird Sabine Herren.

März GB-Infoblatt erscheint neu als gb.links. Ja zur Verkehrshalbierungs-Initiative und zu Frauen-Quoten in der Bundespolitik.

8.3. GB unterstützt den weltweiten Marsch von Frauen gegen Gewalt und Armut (marche mondiale des femmes).

August GB bekämpft die eidg. 18%-Initiative Für eine Regelung der Zuwanderung. Auf kantonaler Ebene: Ja zur Initiative Bern ohne Atom – BoA. Auf städtischer Ebene ist das GB aktiv für ein Nein zur Mogel-Initiative Reitschule für alle.

September Mit dem Wechsel von Roland Sidler (Biel) zu Liliane Lanève-Gujer stellt das GB die erste reine Frauenfraktion im Grossen Rat.

22.09. 1. Aktionstag In die Stadt – ohne mein Auto! in Bern (Vorstoss Annette Brunner, GB/JA!-Fraktion).

2001 Beobachterstatus in der Grünen Partei der Schweiz

März Das GB beantragt den Beobachterstatus in der Grünen Partei der Schweiz.

September GB-Veranstaltung mit attac über globale Gerechtigkeit und lokales Handeln.

13.10. GB unterstützt die Kundgebung Stoppt den Krieg: Für globale Gerechtigkeit! gegen den Krieg der USA gegen Afghanistan.

Dezember GB sagt Ja zu den GSoA-Doppelinitiativen zum Zivilen Friedensdienst und zur zweiten Armeeabschaffungsinitiative, Ja zur Kapitalgewinnsteuer-Initiative und zur grünen Initiative für eine gesicherte AHV – Energie statt Arbeit besteuern. GB setzt sich national und in der Stadt Bern gegen den Poststellenabbau ein.

2002 Das GB tritt der GPS bei – aus für Berner Olympia-Pläne

Januar Mit Annemarie Sancar übernimmt das GB zum ersten Mal das Berner Stadtratspräsidium.

Februar GB sagt Ja zu Verkehrsberuhigung im Länggass-Quartier, aber ohne Neufeldtunnel.

März Dank GB-Stadträtin Doris Schneider kurvt das Aktionstram Gleichstellung von Frauen und Männern durch Bern. Tagung der GB-Arbeitsgruppe Bildung zum Thema: Schule ohne Ausgrenzung.

14.04. Das GB gewinnt bei den kantonalen Wahlen weitere Wähleranteile. Für das GB politisieren 5 Parlamentarier_innen im Grossen Rat. Blaise Kropf wird JA!-Grossrat. Franziska Teuscher fehlen nur 1500 Stimmen zur Wahl in den Regierungsrat.

Juni GB reicht zusammen mit anderen Organisationen das Referendum gegen die neue Flughafenzufahrt Belp ein. Abstimmungserfolg für die Fristenlösung bei Schwangerschaftsabbruch.

August Urs Maibach übernimmt das Mandat von Sabine Herren als Mitglied des Grossen Gemeinderates GGR von Köniz.

24.08. Das Grüne Bündnis tritt der Grünen Partei Schweiz (GPS) bei.

September GB gewinnt auf kantonaler Ebene das von ihm lancierte Referendum: Nein zu 7.5 Mio. Franken für Olympia 2010.

2003 Proteste gegen Bundesratswahl

Februar Veranstaltung der AG Frauenpolitik zum Thema Halt Gewalt – eine Zwischenbilanz. Teilnahme an der Demonstration Nein zum Krieg gegen den Irak – kein Blut für Öl!».

Mai Therese Frösch wechselt von der Finanzdirektion zur Direktion für Soziale Sicherheit.

August Das Grüne Bündnis kämpft kantonal erfolgreich gegen das unsoziale Steuerpaket.

September GB und GFL organisieren mit Umweltexpert_innen eine Tagung zum Thema Politik im Zeichen des Klimawandels. GB-Veranstaltung zur städtischen Kulturpolitik.

Oktober GB ruft für die National- und Ständeratswahlen zu einem Klimawandel im Bundeshaus auf. Neben Franziska Teuscher zieht neu Therese Frösch in den Nationalrat ein.

Dezember Proteste nach der Abwahl von Bundesrätin Ruth Metzler und der Wahl von Christoph Blocher: Franziska Teuscher und Natalie Imboden sprechen an der Frauendemo vom 13.12 mit 15000 Teilnehmenden Gegen die Patriarchen im Bundesrat. GB hilft bei der Gründung der Mobilitätskonferenz Region Bern mit, die eine nachhaltige Verkehrspolitik fordert.

2004 Regula Rytz wird Gemeinderätin – Schweiz erhält eine Mutterschaftsversicherung

Februar Strassenaktionen gegen die AVANTI-Vorlage, welche abgelehnt wird.

März GB schlägt Gründung einer gemeinsamen kantonalen Partei Grüne Bern und eine gemeinsame Grüne Fraktion vor. Regula Rytz wird von der Mitgliederversammlung zur ersten Präsidentin des GB gewählt.

Mai GB setzt sich für die Lohngleichheit für Frau und Mann ein. GB macht sich mit Erfolg für die Einführung einer Mutterschaftsversicherung stark (Abstimmung Revision Erwerbsersatzordnung).

17.05. GB Biel und GFL Biel schliessen sich zusammen – Geburtsstunde Grüne Biel.

Dezember Die Gemeindewahlen sind ein grüner Erfolg: Regula Rytz wird mit 19 Stimmen Vorsprung vor Alec von Graffenried in den Gemeinderat gewählt und damit Nachfolgerin von Therese Frösch. GB gewinnt im Stadtrat zwei Sitze und hat nun 8 Sitze. (neu: 9.3%-Anteil, 2000: 6.9 %): Es ziehen neu Myriam Duc, Urs Frieden, Karin Gasser und Hasim Sancar in den Stadtrat ein.

2005 GB-Veranstaltungsreihe zu Globalisierung – Föderationsdiskussion mit GFL

Februar Nachfolgerin von Regula Rytz im Grossen Rat wird Rita Haudenschild aus Köniz. GB-Podiumsveranstaltung der AG Migration zum Thema Sozialer Staat – nur für Brave? Gemeinsamer Workshop von GB und die GFL über Form der Zusammenarbeit im Kanton.

März Hansueli Pestalozzi übernimmt Mandat von Rita Haudenschild im Grossen Gemeinderat Köniz. Rita Haudenschild übernimmt einen Grossratssitz.

April GB startet Veranstaltungsreihe Globalisierung und Marktöffnung vor der eigenen Haustüre mit dem Thema NGO und Protestbewegungen zwischen Widerstand und Professionalismus. Der GB-Ausschuss spricht sich für ein Modell Föderation mit der GFL aus. GB-Veranstaltung: Ist mit Markt im Gesundheitswesen Staat zu machen?

August GB präsentiert Positionspapier zu Energiepolitik in Bern: Mehr grüne Kraft für EnergieWasserBern ewb.

07.09. GB-Veranstaltung zum Thema: Energiepolitik unter Strom?

September Lancierung von zwei GB-Petitionen: Nordquartier zum Leben – Verkehrsberuhigung jetzt! und Tempo 30 auf der Länggass-Strasse und verkehrsberuhigende Massnahmen.

20.10. Franziska Teuscher übernimmt GB-Kantonspräsidium von Regula Rytz. GB-Veranstaltung zum Thema: Geld und Ghüder.

November Nein zur Initiative Keine Sonderrechte für die Reitschule.

18.11. Therese Frösch wird Fraktionspräsidentin. GB-Mitglieder beteiligen sich an der Gründung der Grünen Bern-Mittelland.

29.11. GB-Veranstaltung: Waffenausfuhr in Krisengebiete – Ist die schweizerische Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik am Ende?

Dezember Rita Haudenschild wird in die Könizer Exekutive gewählt.

2006 Grüne Bern wird beschlossen – Bernhard Pulver wird grüner Regierungsrat

Januar Liz Fischli übernimmt Mandat im Grossen Gemeinderat Köniz

21.02. Gemeinsame Vorstandssitzung von GB und GFL verabschiedet Leitbild und Statuten der Grünen Bern. GB-Podiumsdiskussion zum Thema: Feinstaub-Alarm: Wer schützt unsere Gesundheit?!

April GB sagt Nein zu Steuermillionen für den Flughafenausbau und sammelt für das Referendum.

09.04. Grossratswahlen: Grüne legen in sämtlichen Wahlkreisen zu (Ausnahme: Oberland). Stimmenanteil wurde um 40% ausgebaut, beträgt neu 12.9% und die Fraktion besteht aus 19 Personen. Wahl von Bernhard Pulver in den Regierungsrat.

15.05. GB-Mitgliederversammlung stimmt der Föderation GB-GFL Grüne Bern einstimmig zu und feiert anschliessend mit der GFL im Kornhaus. Das Grüne Bündnis Bern ist somit neu eine Sektion der Grünen Kanton Bern. Franziska Teuscher wird Co-Präsidentin der Grünen Kanton Bern zusammen mit Johanna Wälti (GFL). GB ruft auf zur Teilnahme an der schweizweiten Grossdemonstration: Wir sind die Schweiz – 2 x Nein zu Asyl- und Ausländer_innengesetz.

20.09. Natalie Imboden wird zur Präsidentin GB Stadt Bern gewählt.

September GB unterstützt Initiative für familienfreundliche Tagesschulen, welche am 27.09. eingereicht wird. Veranstaltung AG Bildung: Schule ohne Ausgrenzung ist möglich!

17.10. Blaise Kropf wird Co-Präsident der Grünen Kanton Bern zusammen mit Barbara Schwickert (Grüne Biel).

November Podium AG Frauenpolitik zu Vaterschaftsurlaub: Ganze Männer machen Halbe-Halbe. GB-Veranstaltung zu Stadtentwicklung: Bern – eine Stadt im Wandel.

2007 Erfolgreiche Wiederwahl im nationalen Parlament

Januar Grüne Bern nominieren aus der Sektion GB Bern Therese Frösch, Franziska Teuscher, Natalie Imboden, Blaise Kropf und Corinne Schärer für die Nationalratswahlen. Franziska Teuscher kandidiert für den Ständerat.

Februar Das GB reicht Einsprache gegen das Projekt Wankdorfkreisel ein.

März GB Stadt sagt NEIN zur Kantonalisierung der Polizei (Police Bern).

16.8. GB Köniz und GFL Köniz schliessen sich zur Ortspartei Grüne Köniz zusammen.

Oktober Therese Frösch und Franziska Teuscher werden erfolgreich in ihrem Amt als Nationalrätinnen bestätigt. Therese Frösch leitet weiterhin die Grüne Fraktion im Bundeshaus.

2008 Erfolgreiche Wahlen und ein neuer Bahnhofplatz für Bern

Mai Der neu gestaltete Bahnhofplatz mit Baldachin wird unter der Leitung von Regula Rytz fertiggestellt.

August Im ganzen Kanton Bern werden Tagesschulen eingeführt. Basis für diese Entwicklung ist die Initiative für mehr Tagesschulen, die das GB zusammen mit anderen Organisationen im März 2006 eingereicht hat.

November Regula Rytz wird mit dem besten Resultat als Gemeinderätin der Stadt Bern bestätigt. Das GB verteidigtdie 8 GB-Sitze im Stadtrat.

2009 Der PROGR bleibt ein Ort der Kultur

Mai Die Berner Stimmbevölkerung entscheidet die Abgabe im Baurecht des ehemaligen Progymnasiums an die Kultur Stiftung PROGR. Dies wurde erst durch das geschickte intervenieren des GB im Stadtrat möglich, indem der Verkauf zwecks Erstellen eines Gesundheitszentrums verhindert werden konnte.

2010 Die Berner Stimmbevölkerung läutet die Energiewende ein und sagt: Die Reitschule gehört eben auch zu Bern

Januar Urs Frieden wird zum Stadtratspräsidenten gewählt.

März Mit einem Wähler_innenanteil von 13.3 % erringt das Grüne Bündnis bei den kantonalen Grossratswahlen den dritten Sitz. Neben den Bisherigen Blaise Kropf und Corinne Schärer zieht Natalie Imboden in den Grossrat ein.

September Die Initiative für den Verkauf der Reitschule an den Meistbietenden wird mit 68.4 % wuchtig abgelehnt.

November Die städtische Stimmbevölkerung nimmt mit 60,6 % den Gegenvorschlag der vom GB mitlancierten Initiative Energie Wende Bern an.

Dezember Das Tram Bern West wird eingeweiht. Ein weiterer Meilenstein für den ÖV in der Stadt Bern.

2011 Die Atomkatastrophe von Fukushima macht deutlich: Es braucht den Atomausstieg!

März Lancierung der eidgenössischen Volksinitiative Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft) für die das GB über 6000 Unterschriften sammelt.

11.3. Atomkatastrophe von Fukushima

Mai Lancierung der eidgenössischen Atomausstiegs-Initiative durch die Grünen Schweiz, für die das GB über 4700 Unterschriften sammelt.

Juli Der Autofreie Sonntag findet erstmals auf verschiedenen Plätzen der Stadt Bern statt und wird bis heute durchgeführt.

Oktober Regula Rytz wird in den Nationalrat gewählt und ersetzt die zurückgetretene Therese Frösch im Nationalrat. Franziska Teuscher wird in ihrem Amt als Nationalrätin bestätigt.

2012 Sitzgewinn im Berner Stadtparlament und Franziska Teuscher als neue GB-Gemeinderätin

April Regula Rytz wird zur Co-Präsidentin der Grünen Partei Schweiz gewählt.

November Franziska Teuscher wird bei den Gemeindewahlen in den Gemeinderat gewählt. Das GB erobert im Stadtrat den zusätzlichen neunten Sitz

Dezember Corinne Schärer tritt aus Grossen Rat des Kantons Bern zurück. Ihr Nachfolger ist Hasim Sancar.

2013 Das GB befürwortet die Überbauung von Mittel- und Viererfeld

März Aline Trede übernimmt das Nationalratsmandat von Neu-Gemeinderätin Franziska Teuscher

Oktober Das GB fordert, dass der Gemeinderat die Planung des Gaswerkareals selber an die Hand nimmt.

Dezember Das GB unterstützt das Anliegen der Überbauung des Mittel- und Viererfeldes und fordert 50 % gemeinnützige Wohnbauträger und durchschnittlich 0.3 Parkplätze pro Wohnung gemäss den Kriterien der 2000-Watt-Gesellschaft.

2014 In der Stadt Bern soll Wohnen für alle möglich sein

Mai Die Stadtberner Stimmbevölkerung nimmt die vom GB mitlancierte Initiative Wohnen für alle mit 72 % Ja-Stimmen an. Im Rahmen der Grünen Schweiz spielt das GB auch bei der Sammlung der Unterschriften für die Fair-Food-Initiative für gesunde sowie umweltfreundlich und fair hergestellte Lebensmittel eine wichtige Rolle.

Juni Das GB stellt zusammen mit der JA! das Positionspapier für eine Velostadt Bern vor.

November Stéphanie Penher folgt auf Natalie Imboden im GB-Präsidium.

2015 Das GB fordert lautstark und erfolgreich das leerstehende Zieglerspital als Asylunterkunft zu nutzen

März GB-Grossrätin Natalie Imboden folgt im Co-Präsidium mit Jan Remund auf GB-Grossrat Blaise Kropf im Präsidium der Grünen Kanton Bern.

August Das GB fordert mit einer Petition die Umnutzung des leerstehenden Zieglerspitals zu einer Asylunterkunft. Die Petition wird in wenigen Wochen von über 7500 Personen unterzeichnet.

Oktober Bei den Nationalratswahlen wird Regula Rytz in ihrem Amt bestätigt. Aline Trede wird abgewählt.

November Mit dem Positionspapier Ökologische und soziale Stadtentwicklung stellt das GB seine Vision für eine lebenswerte Stadt Bern vor.

2016 Erfolgreiche Gemeindewahlen und eine autofreie Schützenmatte

Februar Die Grünen stoppen mit einem Referendum den Abbau bei den Krankenkassenprämienverbilligungen im Kanton Bern. Regula Rytz wird als Präsidentin der Grünen Partei Schweiz wiedergewählt. Durch den Rücktritt von Adèle Thorens hat sie nun das Amt alleine inne.

April GB-Stadträtin Regula Tschanz wird Generalsekretärin der Grünen Partei Schweiz.

Juni Die Annahme des Partizipationsreglements durch die Stimmbevölkerung verschafft den Bewohner_innen der Stadt Bern ohne Schweizer Pass mehr Mitsprache. Die Stadtbevölkerung stimmt der Überbauung Mittel- und Viererfeld zu.

September Der Gemeinderat beschliesst den Planungskredit für die Planung einer autofreien Schützenmatte.

25.9. 36.4 % sagen der Schweizer Stimmbevölkerung Ja zur Initiative für eine Grüne Wirtschaft.

November Bei den Gemeindewahlen wird Franziska Teuscher auf der RotGrünMitte-Liste mit einem ausgezeichneten Resultat im Amt als Gemeinderätin bestätigt. RGM erzielt erstmals in seiner 24-jährigen Geschichte 4 von 5 Gemeinderatssitzen. Mit Alec von Graffenried stellt die GFL erstmals das Stadtpräsidium. Im Stadtrat verteidigt das GB erfolgreich seine neun Sitze Die JA! erobert einen zweiten Stadtratssitz, wodurch die GB/JA!-Fraktion für die neue Legislatur elf Frauen stark ist.

16.11. 45.8 % der Schweizer Stimmbevölkerung stimmen für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative).

Dezember Das Stadtentwicklungskonzept (STEK), bei welchem das GB tatkräftig mitwirkte, tritt in Kraft.

2017 Das GB feiert seinen 30. Geburtstag

März Die kantonale Ethikkommission Bern bewilligt das Forschungsprojekt für einen Pilotversuch zur Regularisierung von Cannabis. Diese Cannabis-Initiative der Stadt Bern geht auf zwei Vorstösse des GB zurück.

1.7. Mit einem Fest feiert das GB seinen 30. Geburtstag.