Die Politikerin und Biologin Franziska Teuscher (Jhg. 1958) steht seit 2013 der grössten Direktion in der Stadt Bern vor, der Direktorin für Bildung, Soziales und Sport (BSS). Die BSS setzt sich auch elf Abteilungen zusammen.

Am 27. November 2016 ist sie mit einem Glanzresultat wiedergewählt worden.

In ihrer 1. Legislatur 2012-2016 hat Franziska Teuscher bei folgenden Themen Schwerpunkte gesetzt und Vieles davon bereits umgesetzt.

Unter dem Motto LEBENSWERTE STADT BERN FÜR JUNG UND ALT hat Franziska Teuscher den Ausbau von Kitas, Tagis und Tagesschulen vorangetrieben: Rund 3000 Kinder werden in Tagesschulen, 430 in Tagis und 150 bei Tageseltern betreut. Betreuungsgutscheine werden an Eltern für zirka 2000 Kita-Kinder ausgestellt. Unter ihrer Leitung ist die Einführung eines «Anspruchs auf einen Ferieninselplatz für alle Kinder während 11 Ferienwochen pro Jahr» gelungen. Die Stadt Bern ist ins Netzwerk «altersfreundliche Stadt» aufgenommen worden und der Massnahmenplan Alterspolitik 2015-2018  wurde verabschiedet.

Wichtig sind der Bildungsdirektorin eine STARKE BILDUNG UND GLEICHE BILDUNGSCHANCEN FÜR ALLE. Hierfür hat sich Franziska Teuscher für die Erarbeitung einer neuer Bildungsstrategie für zeitgemässe Stadtberner Schulen stark gemacht. Die Bildungsstrategie ist in einem partizipativen Prozess erarbeitet worden. Der Ausbau der Basisstufen (für 4-8-jährige Kinder) zur Förderung der Chancengerechtigkeit ist gelungen. Eine grosse Herausforderung war die zügige Erneuerung und Sanierung von mehreren Schulhäusern sowie der Neubau der Volksschule Brünnen. Der Schulraumbedarf war und ist aufgrund rasch angestiegener Kinderzahlen gross. Gleichzeitig sind Solaranlagen auf verschiedenen Schulgebäuden und eine naturnahe Gestaltung des Aussenraums bei Schulhäusern und Kindergärten realisiert worden.

Auch die Erneuerung und der Ausbau der Sportinfrastruktur war in der 1. Legislatur der BSS-Direktorin ein Dauerthema. Dazu einige Stichworte: Eröffnung Sporthalle Weissenstein, Sanierung der Sportplätze Wyler, Spitalacker und Weissenstein, Kunstrasenfeld auf der Allmend und Umsetzung der Eisstrategie. Abschluss der (jahrelangen) Standortsuche für eine neue, energieeffiziente 50-Meter-Schwimmhalle für die Stadt Bern.

Franziska Teuscher setzt sich für eine SOZIALE UND SOLIDARISCHE STADT ein. So hat sie Projekte in der Arbeitsintegration, die berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen und Personen ohne Berufsausbildung gestärkt. Sie hat sich sehr für die Schaffung von oberirdischen Asylunterkünften eingesetzt und dies mit dem Durchgangszentrum Viktoria und dem Renferhaus auch erreicht. Um in der blockierten Diskussion um das geltende Cannabisverbot einen Schritt voranzukommen, hat sie zusammen mit anderen Schweizer Städten erfolgreich ein Pilotprojekt zur kontrollierten Cannabis-Abgabe lanciert.